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Ausführliche Beschreibung der derzeitigen Situation (Sommer 2008)Der Katholische Kindergarten in Schwaan besteht seit 1954 und wurde seinerzeit von der kath. Kirchgemeinde in Schwaan gegründet und betrieben. Ein großer Teil der Bausubstanz ist in der Unterhaltung aufwändig, viele der im Außenbereich befindlichen Spielgeräte sind alt (teilweise aus der DDR) und genügen den verschärften Sicherheitsanforderungen der heutigen Zeit nicht mehr. Im Jahre 1994 fusionierte die Schwaaner Gemeinde mit der Bützower St. Antonius – Gemeinde. Seitdem ist der Kirchenvorstand in Bützow für den Kindergarten verantwortlich. Nach der Wende stieg der Altersdurchschnitt in der Schwaaner Pfarrgemeinde an. Viele junge Leute verließen ihre Heimatgemeinde mit der Hoffnung auf einen Ausbildungs- oder Arbeitsplatz in Richtung Westen. Der Katholische Kindergarten konnte jedoch bis jetzt gehalten werden und hat einen sehr guten Ruf. Viele Kinder aus der evangelischen Gemeinde, aber auch nicht christlich gebundene Kinder nutzen die Einrichtung. Dies ist nicht zuletzt auf das Engagement des Erzieherteams, der Eltern, der Gemeindemitglieder ... zurückzuführen. Da hier jedoch eine kleine Kirchgemeinde der Diaspora Träger der Einrichtung ist und in Zeiten monetärer Defizite die finanziellen Mittel mehr als nur begrenzt sind, wurde schon immer auf Eigeniniative gesetzt. Ehrenamtlich engagieren sich Gemeindemitglieder wie Eltern für „IHREN“ Kindergarten. Diese gemeinsame Arbeit schafft ein Zusammengehörigkeitsgefühl, was in größeren Einrichtungen so wohl nicht zu finden ist. Dafür spricht auch, dass es im Kindergarten weder einen fest angestellten Hausmeister noch fest angestelltes Küchen – oder Reinigungspersonal gibt. Eigeniniative und gegenseitige Unterstützung sind das A und O in der Diaspora. Im Frühjahr dieses Jahres gab es eine Überprüfung der Sicherheit im Kindergarten durch die Behörden des Landkreises. Neben der Beseitigung kleinerer Mängel muss für das Obergeschoss ein zweiter baulicher Notausgang geschaffen werden, große Spielgeräte auf dem Spielplatz müssen demontiert bzw. ersetzt werden. Der Spielplatz des Kindergartens befindet sich in etwa 30 m Entfernung hinter der kath. Kirche. Er ist relativ klein und soll vergrößert werden. Konkrete VorhabenAnbauSchon seit längerer Zeit ist geplant, den Eingangsbereich zu vergrößern. Die dafür notwendigen Planungsunterlagen wurden erarbeitet, und der Bauaufsicht zur Genehmigung vorgelegt. Bedingt durch die Sicherheitskontrolle müssen die Planungen um eine Außentreppe für das Obergeschoss erweitert werden, was etwa 5000 € kosten dürfte. Diese Arbeiten werden Baufirmen aus der Region übernehmen. In diesem Zusammenhang wird ein Zaun im Eingangsbereich entfernt und die entstehende Fläche umgestaltet bzw. begrünt. Neugestaltung des Spielplatzes und der GrünflächenDie geplante Vergrößerung des Spielplatzes wird die derzeitige Situation deutlich verbessern und die Lebensqualität der uns anvertrauten Kinder steigern. Die Bildungs- und Erziehungsarbeit der Mitarbeiterinnen wird einerseits angenehmer, andererseits auch effektiver. Insbesondere wird durch die Umgestaltung und Vergrößerung der Spielfläche dem Bewegungsdrang der Kinder entsprochen und eine verstärkte sportliche Aktivität möglich. Dies dürfte positiv auf Gesundheit, Ausdauer, körperliche Belastbarkeit ... der Kinder wirken. Weiterhin hat der Kirchenvorstand für die Anschaffung eines großen Spielgerätes im Außenbereich 10.000 € bewilligt. Dieses Spielgerät soll die Rutsche und den Kletterpilz ersetzen. Die Lieferung und Aufstellung des Gerätes wird ebenfalls durch eine Fachfirma erfolgen. Bei diesen Maßnahmen ist aus Gründen der Gewährleistung sowie der Einhaltung der bau- und sicherheitstechnischen Vorgaben die ehrenamtliche Mitarbeit von Eltern und Gemeindemitgliedern nur eingeschränkt möglich. Bei den vorbereitenden Maßnahmen sowie bei der Vergrößerung des Spielplatzes und der Veränderung der Grünflächen sollen Eltern und Gemeindemitglieder wie folgt eingebunden werden: Ehrenamtliche Tätigkeit der Eltern / der GemeindemitgliederEin Aspekt ist auch hier die dringliche Beseitigung der bei der Sicherheitsüberprüfung von den Behörden festgestellten Schwachpunkte sowie eine gleichzeitige Verbesserung der vorhandenen Situation:
Zeitliche Planung:Eingangsbereich:Der Eingangsbereich soll vergrößert und die Brandschutztreppe angebracht werden. Geplanter Beginn für die Baumaßnahmen ist die Schließzeit der Einrichtung in den Sommerferien. Diese Arbeiten werden aus oben genannten Gründen ausschließlich Fachfirmen realisieren. Nach Abschluss dieser Arbeiten wird der Zaum im Eingangsbereich entfernt und eine ansprechende Gestaltung der Fläche realisiert. Dies dürfte von Juli bis September passieren. Spielplatz:Ab Ende August werden die Arbeiten am Spielplatz begonnen. Es wird angestrebt, dass der umgestaltete Spielplatz bis zum Spätherbst (Frühjahr 2009) nutzbar ist. Projektantrag
Der Projektantrag im Wortlaut:
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