Reißprobe
Papier lässt sich in Laufrichtung annähernd geradlinig reißen. Das Anreißen der
Fasern quer zur Laufrichtung bewirkt eine starke Rissabweichung. |

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Fingernagelprobe
Wird Papier am Blattrand zwischen zwei Fingernägeln hindurchgezogen, so wird sich eine
Seite stark, die andere Seite schwächer wellen. Die schwach gewellte Seite zeigt die
Lauf-, die stark gewellte Seite die Dehnrichtung an. |

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Feuchtprobe
Bei der Kantenfeuchtprobe zeigt sich die gleiche Welligkeit wie bei der
Fingernagelprobe. In Laufrichtung bleibt das Papier relativ glatt, während es in
Dehnrichtung stärker gewellt ist.
Bei der einseitigen Feuchtprobe wird ein Stück Papier kurzzeitig auf eine
Wasseroberfläche gelegt. Durch die Feuchtigkeitseinwirkung rollt es sich zylinderförmig
ein. Die Zylinderachse gibt die Laufrichtung des Papiers an.

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Streifenprobe
Bei der Streifenprobe wird je ein Papierstreifen längs und quer aus einem
Blatt Papier
geschnitten.
Der in Laufrichtung geschnittene Streifen bleibt aufrecht stehen, während sich der
andere zur Seite neigt. |

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Falz- und die Biegeprobe
Bei Karton und Pappe bieten sich die Falz- und die Biegeprobe an.
Der Falz fällt in Laufrichtung glatt, in Dehnrichtung dagegen rau und uneben aus.
Pappen und Kartons lassen sich parallel zur Laufrichtung weich und elastisch biegen. In
Dehnrichtung verhalten sie sich wesentlich steifer. |

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